Medizinische Klinik B (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Klinische Infektiologie)

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

mit der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind wir gezwungen, unsere Kapazitäten in den Ambulanzen zu reduzieren.

  • Wir möchten Sie bitten, dass Sie nur in dringenden Fällen bei uns in der Ambulanz vorstellig werden.
  • Sollten Sie grippeartige Symptome (insbesondere Fieber und Husten) haben, kontaktieren Sie uns bitte zunächst telefonisch (T 0251 83-43330), so dass wir das weitere Prozedere abstimmen können, ohne die anderen Patienten zu gefährden.

Wir bitten um Verständnis.

  • Sobald wir weitere Informationen über die Impfungen gegen SARS-CoV2 haben, werden wir Sie auch an dieser Stelle darüber informieren.

Ihr Team der Medizinischen Klinik B

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Öffentliche Testung durch das Netz der Haus- und Fachärzte (Medis Münster) neben dem UKM-Campus

Seit dem 26. September 2020 übernehmen Haus- und Fachärzte die Testungen in dem Container auf dem UKM-Campus (inklusive der Übermittlung der Testergebnisse). Das UKM führt diese öffentlichen Testungen nicht selbst durch, sondern das Netz der Haus- und Fachärzte (Medis Münster) ist für den gesamten Prozess verantwortlich.

Anfahrt Öffentliche Corona-Teststelle
Albert-Schweitzer-Str. (Richtung Roxeler Str.) / Kreuzung Schmeddingstr.
Zelt neben dem Familienhaus (Albert-Schweitzer-Str. 44)

Achtung: Für die Corona-Teststellen gilt eine separate Einfahrt!

Öffnungszeiten Medis-Teststelle
Mo-Fr: 8-12 Uhr
Mi & Fr: zusätzlich 13-16 Uhr
Sa & So: 9-12 Uhr

Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer*Innen/Erzieher*Innen können unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten erfragen.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Patienten, die ab dem 08.02. geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In Ausnahmefällen kann dieser Test an unserer Corona-Teststelle durchgeführt werden. Die betroffenen Patienten werden von unseren Kliniken und Ambulanzen kontaktiert. 

Bitte beachten Sie: Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Die bisher genutzen Stoffmasken können nicht mehr verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Neue Besucherregelung seit dem 7. April

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle. Leider müssen wir aufgrund der erhöhten Infektiösität der Corona-Virus-Varianten unsere Besucherregelung anpassen. Ab dem 7. April sind Besuche stationärer Patientinnen und Patienten nur noch nach ausdrücklicher ärztlicher Genehmigung in Einzelfällen und nicht mehr als Routinebesuche möglich. Weiterhin können bei akuten Notfällen, auf den Kinderstationen, im Palliativbereich und in der Geburtshilfe in Absprache mit Patienten und Angehörigen individuelle Regelungen getroffen werden. Bei Betreten des UKM muss zudem ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest- oder PCR-Befund vorgelegt werden. Ohne einen solchen Befund ist ein Besuch leider nicht möglich. Zur Durchführung dieser Tests stehen kommunale „Bürger“-Testzentren in der Stadt Münster und Umgebung in ausreichender Zahl zur Verfügung. Ein Schnelltestung vor Ort ist mit Ausnahme von Notfällen nicht möglich.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Endokrinologie

Wir behandeln alle Hormonerkrankungen und sämtliche Stoffwechselkrankheiten in unserer Ambulanz. Dazu zählen z. B. Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen, der Nebennieren und der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).

Darüber hinaus gehören zu unserem Behandlungsspektrum Störungen der männlichen und der weiblichen Geschlechtshormone, sowie die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung bei Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörungen.

Auch Knochenstoffwechselerkrankungen wie z.B. Osteoporose, Morbus Paget, Phosphatdiabetes werden in unserer Sektion diagnostiziert und behandelt.

In enger Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie, der Allgemeinchirurgie, der Radiologie/Nuklearmedizin und  der Onkologie werden Patienten mit neuroendokrinen Tumoren therapiert und betreut.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Ambulanz ist die seltene Stoffwechselerkrankung Lipodystrophie.

Diabetologie

Aufgrund der ansteigenden Anzahl von Patienten mit Diabetes  mellitus  ist diese die häufigste Stoffwechselerkrankung unserer Zeit.  In unserer Ambulanz behandeln wir  Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes und  weiteren  Diabetesformen. Als Fachabteilung  sind wir darauf spezialisiert, modernste Verfahren bei der Diagnostik und Therapie  der verschiedenen Diabeteserkrankungen zum Einsatz zu bringen. 

Das Ziel ist eine Verbesserung des eigenen Therapie-Managements  und eine Verbesserung der Lebensqualität.  So beraten und schulen wir Patienten  durch Diabetes-und Ernährungsfachkräfte zu den Themen Diabetesgrundlagen, Ernährung, Selbstkontrolle und  Medikamententherapie.  Darüber hinaus setzen wir auch Insulinpumpen ein und verwenden moderne Glukose-Monitoring-Systeme (CGM/FGM). Die Fachabteilungen (z.B. Neurologie, Nephrologie, Kardiologie usw.) stehen uns zur Behandlung von Folgeerkrankungen  zur Seite. Bei stark übergewichtigen Diabetes-Patienten können endoskopische oder chirurgische Behandlungen wie Magenballon, Gastric sleeve ( Schlauchmagen ) oder Magenbypass  sinnvoll sein. Eine strukturierte  Vor- und Nachsorge mit individueller Betreuung wird dazu in unserer Abteilung angeboten. 

Ernährungsmedizin

Ein vielfach unterschätztes Gebiet innerhalb der Medizin ist die Ernährung der Patienten. Krankhafte oder durch Krankheit bedingte Unterversorgung mit Ernährung führt zu Untergewicht. Dies zieht weitere gesundheitliche Probleme nach sich und kann im Extremfall bis zum Tod durch Verhungern führen. Zu den ernährungsmedizinischen Maßnahmen, die wir in diesen Fällen ergreifen, gehören unter anderem die Optimierung der natürlichen Ernährung, die passagere künstliche Ernährung (Trinknahrung) und PEG-Sonden oder auch intravenöse Ernährung. Sämtliche Formen der enteralen (künstlichen Ernährung über Sonden) und parenteralen Ernährung (künstliche Ernährung über Infusionslösungen) werden bei uns von speziell ausgebildeten Fachkräften betreut.

Extremes Übergewicht ist ebenfalls gefährlich: Zwischen der sogenannten Adoposias und Diabetes besteht ein direkter Zusammenhang, so dass in manchen Fällen eine Magen–OP der einzige Weg zur Behandlung einer Diabetes–Erkrankung ist, um lebensbedrohliche Folgeerscheinungen dieser Stoffwechselkrankheit zu verhindern. So ist beispielsweise  Diabetes oft die unerkannte Grunderkrankung bei Schlaganfall. Die guten Prognosen für unsere Patienten, die sich einer Magen verkleinernden OP unterziehen, sind unter anderem der engen und guten Zusammenarbeit mit den Chirurgen am UKM gedankt.

Daneben gilt unsere ernährungsmedizinische Sorge tumorerkrankten Patienten, um einer Mangelernährung in Folge der strapaziösen Krebstherapie entgegen zu wirken.

Patientenvorstellung

Ihr behandelnder Arzt (z.B. Internist, Facharzt für Allgemeinmedizin) oder niedergelassener Endokrinologe, Diabetologe kann Sie in unsere Hochschulambulanz überweisen. Insbesondere bei der ersten Vorstellung sind folgende Informationen zur Erarbeitung eines kompetenten Behandlungsvorschlags sehr hilfreich:

  • aktuelle Laborbefunde (je nach Fragestellung)
  • Vorbefunde (z.B. Sonographie, Szintigraphie, MRT- oder CT-Befunde, Histologie)
  • Aktuelle Überweisung mit konkreter Fragestellung Ihres behandelnden Arztes

Team

Dr. med. Elena Vorona

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Andrologie

Dr. med. Reinhold Gellner

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin DAEM/DGEM®

Priv.-Doz. Dr. med. Anna Hüsing-Kabar

Funktionsoberärztin

Fachärztin für Innere Medizin und Ernährungsmedizin DAEM/DGEM®

Dr. med. Miriam Maschmeier

ärztliche Weiterbildungsassistentin Endokrinologie

Fachärztin für Innere Medizin

Katharina Bohlen  

Diätassistentin, Clinical Nutrition B. Sc. , Diabetesberaterin DDG

Mechthild Segna   

Diabetesberaterin DDG, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ernährungsassistentin für künstliche Ernährung DGE

Birte Janning         

Medizinische Fachangestellte,  Medizinisch technische Assistentin f. Labormedizin (MTLA),

Diabetesassistentin DDG

Diana Kemper     

Medizinische Fachangestellte, Ambulanzmanagerin

Madeleine Aschhoff

Diätassistentin, Clinical Nutrition B.Sc.

Marie Lorsbach

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Clinical nutrition B. Sc.

Frau Carolin Höckelmann

B.Sc. Pflege)

Studienkoordinatorin in der Ernährungsmedizin

 

So finden Sie uns

Sie finden uns im Zentralklinikum auf Ebene 03 Ost. Die Anmeldung erfolgt in Raum 03.008.

Hier geht es zum interaktiven Übersichtsplan über den UKM-Campus.

 
 
 
 

Wir sind für Sie da

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können einen Termin in unserer Ambulanz vereinbaren: 

Terminvereinbarung Endokrinologie und Diabetologie: 

T 0251 83-43330 (Terminvergabe)
F 0251 83-49542

Terminvereinbarung Ernährungsmedizin: 

T 0251 83-43330 (Terminvergabe)
F 0251 / 83-49542

Ihr Weg zu uns

Universitätsklinikum Münster
Medizinische Klinik B
Ambulanz für Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin

Zentralklinikum, Ebene 03 Ost; Leitstelle Ost
Albert-Schweitzer-Str. 33
48149 Münster

Mitgliedschaften

Wir sind Mitglied der folgenden Institutionen:

-DGEM

-ESPEN

-BDI